Termine zur Sperrung Dr. Otto-Weiher

An folgenden Terminen ist der Dr. Otto-Weiher gesperrt:



 



Angelscheine

Der Bezug der Angelscheine für Gastangler ist über folgende Stellen möglich:

( eine Ausgabe am Angelheim wird nicht mehr durchgeführt )

 

Angelspezi Hachenburg

 

Saynstr. 42

 

57627 Hacheburg

 

Tel.: 02662 9477047

 

 

 

Wolfs Angelrevier

 

Boschring 30

 

56422 Wirges

 

Tel.: 02602 69661

 

 

 

ED-Tankstelle Herschbach

 

Rheinstr. 21

 

56249 Herschbach

 

Tel.: 02626 9239620

 

 

 

Tagesschein Senioren        2 Angeln   15,-€

 

Tagesschein Jugend          1 Angel       5,-€

 

 

 

Bei Ausstellung eines Angelscheines ist der

 

gültige Bundesfischereischein (nur im Original, keine Kopie)

 

vorzulegen!

 

 

Angelzeiten sind:

 

01.04 - 30.09  06 -21 Uhr      und

01.10 - 31.03   07 - 17 Uhr


Hier finden Sie nützliche Informationen rund um die Fischerei

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Maße&Zeiten.pdf
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Liste der Schonzeiten und Mindestmaße für Rheinland Pfalz


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kleine Knotenkunde.pdf
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Knoten für alle Fälle (zur Verfügung gestellt von der Firma ZEBCO)


Prüfungsfragen zur Fischereiprüfung mit Übungs- und Prüfungsteil zum Download:

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Fischerprüfung RLP.xls
Microsoft Excel Tabelle 450.5 KB

 

 

 

 



 

                         Der atlantische Hering (Clupea harengus)

 ist der Fisch des Jahres 2021

 



 

 

 

  • Der Hering (Clupea harengus) wird Fisch des Jahres 2021

    • Einer der häufigsten Fische weltweit – Bestand in der Ostsee in Gefahr

    • Art mit zentraler Rolle im marinen Ökosystem

    • Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST)

    Bonn/Berlin, 01. Dezember 2020: Der Hering ist Fisch des Jahres 2021. Gewählt wurde er gemeinsam vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST). Der Hering ist eine häufige und weit verbreitete Fischart, von der die kommerzielle Fischerei jährlich bis zu hunderttauend Tonnen fängt. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres sollen der Hering und seine Gefährdung, aber auch die bedrohte biologische Vielfalt im Meer verstärkt Aufmerksamkeit erhalten.

    „Der Atlantische Hering spielt in den Ökosystemen unserer Meere, ob in Nord- und Ostsee oder im Nordatlantik, eine entscheidende Rolle: Er stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen verschiedenen Ebenen des Nahrungsnetzes dar und dient zum Beispiel als Nahrungsgrundlage für Dorsche, Robben und Schweinswale“, erklärt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel. „Der Erhalt der Heringsbestände ist eine wichtige Grundlage, um die biologische Vielfalt der Meere mit ihrer besonderen Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren. Die Fangmengen der kommerziellen Fischerei und der Freizeitfischerei müssen sich daher an wissenschaftlichen Empfehlungen orientieren, um eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Nutzung des Heringsbestandes zu ermöglichen. Weitere zentrale Bausteine zur Erholung der Heringsbestände sind die Reduzierung der Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft und des klimawandelbedingten Anstiegs der Meerestemperatur.“

    Große wirtschaftliche Bedeutung

    Kaum eine andere Fischart hat eine so große wirtschaftliche Bedeutung wie der Hering – und dies schon seit mehr als 1000 Jahren, als die Möglichkeit der Konservierung von Heringen durch Salz entdeckt worden war. Im Jahr 2018 wurden in der kommerziellen Fischerei in Deutschland 69.000 Tonnen Heringe angelandet, 52.000 Tonnen davon wurden außerhalb deutscher Hoheitsgewässer gefangen. Der Marktanteil von Hering und Heringsprodukten liegt aktuell bei 15 bis 20 Prozent aller Fischprodukte und der Pro- Kopf-Verzehr bei ungefähr zwei Kilogramm pro Jahr. Damit liegt der Hering auf Platz 4 der Liste der beliebtesten Speisefische.

    Auch für die Freizeitfischerei hat der Hering eine große Bedeutung. Nach Abschätzungen des Thünen-Instituts für Ostseefischerei betragen die Heringsfänge der Freizeitangler an den deutschen Küsten der Ostsee jährlich rund 500 Tonnen.

    „Der Fang von Heringen bietet der Bevölkerung in Deutschland über die Freizeitfischerei eine Möglichkeit Fische auf einfache Art und Weise für den Eigenbedarf zu fangen. In Zeiten der Covid-19-Pandemie mit eingeschränkter Reisetätigkeit und verstärkten Kontaktbeschränkungen suchen die Menschen auch verstärkt Erholung in der Natur im eigenen Land“, erklärt Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbands e.V.

    Nachwuchs Rückläufig

    Obwohl es sich eigentlich um eine sehr häufige Fischart handelt, ist der Laicherbestand des frühjahrslaichenden Herings der westlichen Ostsee von 300.000 Tonnen in den 1990er Jahren auf 60.000 Tonnen im Jahr 2020 gesunken. Seit 2006 befindet sich der Hering außerhalb sicherer biologischer Grenzen, das heißt, seine erfolgreiche Fortpflanzung ist akut gefährdet. Seit 2019 empfiehlt der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) daher die Fischerei in der westlichen Ostsee vorübergehend einzustellen, um eine Erholung zu ermöglichen. Der zuständige Europäische Fischereirat hat die Fangquoten für die Berufsfischerei in den letzten Jahren abgesenkt, zuletzt im Oktober 2020 um 50 Prozent.

    Klimawandel und Nährstoffeinträge gefährden den Nachwuchs

    Neben der Fischerei gefährdet die klimawandelbedingte Erhöhung der Meerestemperatur den Fortpflanzungserfolg des Heringsbestandes in der westlichen Ostsee. Durch die hohen Temperaturen im Frühjahr schlüpfen die Larven bevor ausreichend Nahrung verfügbar ist – sie verhungern. Die hohen Nährstoffkonzentrationen in der Ostsee, maßgeblich durch die Düngung in der Landwirtschaft und über die Flüsse ins Meer gebracht, führen zu einem starken Wachstum einzelliger Algen und weniger Licht im Wasser. Größere Algen können daher nicht mehr wachsen und den Heringen fehlt in Folge das für die Fortpflanzung nötige Laichsubstrat. So hat zum Beispiel im Greifswalder Bodden, einem der wichtigsten Laichgebiete für den frühjahrslaichenden Hering, die Bedeckung des Meeresbodens mit höheren Wasserpflanzen auf etwa sieben Prozent der ursprünglichen Fläche abgenommen.

 

Quelle: https://www.dafv.de/